ZWISCHEN DEM TRENTINO UND DER REGION VENETIEN,
ZWISCHEN ALTEN FESTUNGEN UND SCHLÖSSERN...

Die ersten Bewohner, die sich im Valsugana ansiedelten, waren die Rhäten, eine Bevölkerung, die als Nachfahren der Etrusker galt und die nach den Sog. Keltischen Einwanderungen in den Alpenraum einwanderte; die Siedlungszeugnisse, die in Montesei und Serso ausgegraben wurden, stammen nämlich aus dem V Jh. v.C..

Im Laufe der Geschichte wurde das Valsugana strategisch immer wichtiger, da es ein wesentlicher Verkehrsknotenpunkt zwischen Venetien und Deutschland war. Das Tal ist nämlich durch die Via Claudia Augusta Altinate, eine alte Römerstrasse durchfahren, die die Adriasee mit Augsburg verband. Heute sind nur noch wenige Reste davon erhalten geblieben und diese sind in Strigno, einem kleinen Dorf in der Nähe von Borgo Valsugana, zu sehen.

Im Frühmittelalter fiel das Tal unter die Herrschaft vom langobardischen Herzogtum Trient. In dieser Epoche hat sich die Bersntoler Gemeinschaft im gleichnamigen Tal angesiedelt und ihre eigene Tradition, Kultur und Sprache mitgebracht.

 

 

VALSUGANA: der Name kommt aus dem Lateinischen Vallis Ausuganea, also „Tal von Ausugum“ - dem alten Namen von Borgo Valsugana.

Nach Ende des langobardischen Reiches und des Mittelalters wurde das Gebiet von der Republik Venedig erobert. Damals erlebte die Region eine zweite kulturelle Blüte. Gerade in diesem Zeitalter sind viele der noch heute lebendigen Legenden und Geschichten entstanden.

In der jüngsten Vergangenheit musste die Region die zwei zerstörerischen Kriege erleben und mit den schweren Folgen der Kriege kämpfen. Als strittige Grenzregion zwischen Italien (Venetien) und der K.u.K. Monarchie (Trentino) erlebte das Tal grosse politische Spannungen bis zum ersten Weltkrieg und war Schauplatz grausamer und schmerzhafter Kriegsgeschehen. Nach dem 1. Weltkrieg ging das Trentino an Italien… bis zum heutigen Tag.

 

Die Geschichte vom Valsugana entdecken:
Schlösser, Festungen, Kultur und Tradition...